28.10. 18.30 Keine Angst vor dem Altenheim –

für ein schönes Leben im Alter

Darüber spricht Susanne Mandler, Bewohneraufnahme Seniorenresidenz am 28. Oktober um 18.30 in Bad Nauheim im Erika-Pitzer-Begegnungszentrum, Blücherstr. 23, 61231 Bad Nauheim.

Über 70 Prozent der älteren Bürger haben Angst davor, ihr Gedächtnis zu verlieren oder in „Abhängigkeit von anderen“ zu geraten. „Ich möchte auf gar keinen Fall in ein Pflegeheim“, hören Angehörige immer wieder dann, wenn sie feststellen, dass das bisher eigenständige Leben der Eltern oder eines Großelternteils für den Betroffenen immer beschwerlicher wird. Eine grundsätzlich ablehnende Haltung ist nicht nur bei Umfragen immer wieder zu hören, sondern auch die angstvolle oder mit Vorwürfen versehene Reaktion vieler Senioren, wenn das Thema – meist vorsichtig – von Angehörigen angesprochen wird. Doch ist diese Angst wirklich berechtigt? Was spricht eigentlich für den Einzug in ein Altenheim?

 

Die meisten Menschen möchten in vertrauter Umgebung alt werden. Vorurteile und Ängste hindern viele daran sich auch nach Alternativen umzusehen. „Altersgerecht“, „barrierefrei“, „betreutes Wohnen“, das alles klingt nach Rückzug, Hilfs- und Pflegebedürftigkeit, ausrangiert und abgeschoben.

 

Heute sind viele Senioren weit über das 70. und 80. Lebensjahr hinaus fit und aktiv. Was aber passiert, wenn Körper oder Geist nicht mehr mitspielen und die Fähigkeiten, sich selbst zu versorgen, nachlassen? Wie stellt man fest, dass man selbst besser in einer Senioreneinrichtung aufgehoben wäre? Woran erkennt man, dass Vater oder Mutter in einem Pflegeheim besser versorgt wäre?

 

Dabei spielen auch Gewissenskonflikte eine große Rolle. Wenn die Kriterien nicht klar sind, entsteht häufig das Gefühl, Großeltern oder Eltern würden einfach abgeschoben. Dabei gibt es tatsächlich Anhaltspunkte, die für einen Umzug in eine Senioreneinrichtung sprechen.

 

Wann ist die beste Zeit um in ein Altenheim zu gehen? Wie bereite ich meinen Umzug in ein Altenheim vor (Auswahl, Besichtigung, Anmelden, Wohnungsauflösung usw.)
Was kostet ein Heim? Reicht meine Rente hierzu und wenn nicht, wer trägt die restlichen Kosten? Wie lange sind die Wartelisten?

 

Reden Sie rechtzeitig darüber und finden Sie einen gemeinsamen Weg wie man im Alter gepflegt werden kann und möchte.

Viele Menschen schauen sich erst dann nach Wohnperspektiven fürs Alter um, wenn fast schon die Pflegebedürftigkeit gegeben ist. Es ist für beide Seiten meist eine Entscheidung zwischen Herz und Verstand.

 

Bei Interesse kann im Anschluss an den Vortrag einen Besichtigungstermin in der Seniorenresidenz vereinbart werden.

Bitte melden Sie sich an unter der Tel.-Nr.: 06032 920359 oder per E-Mail: fwz@fwz-badnauheim.de