2021 Vorträge Hilfe für Helfer

Die Zoom Vorträge finden jeweils um 18.30 Uhr statt und sind kostenfrei.

Melden Sie sich bitte per E-Mail an fwz@fwz-badnauheim.de an. Der Zoom-Beauftragte des Freiwilligenzentrums berät Sie gerne zur Installation von „Zoom“ auf Laptop, PC, Handy oder Tablet.

Voraussetzungen: Empfohlen wird eine Teilnahme über PC/Laptop mit Webcam und Mikrofon. Eine halbe Stunde vor Beginn des jeweiligen Moduls haben die Teilnehmer die Möglichkeit, einen Technik-Check zu machen. Man kann auch via Smartphone teilnehmen.

Nach der verbindlichen Anmeldung bekommen Sie einen Link, mit dem man sich in das Video-Seminar einloggen kann.

 

Die Präsenz-Vorträge finden jeweils um 18.30 Uhr im Erika-Pitzer-Begegnungszentrum, Blücherstr. 23, 61231 Bad Nauheim statt und kosten 3 Euro (für Mitglieder des Freiwilligenzentrum und der Ehrenamtsagentur Friedberg ist er kostenlos).  Wegen der Corona-Pandemie sind die Plätze beschränkt.

Bitte melden Sie sich an unter der Tel. 06032/920359 oder 509924 oder per E-Mail an fwz@fwz-badnauheim.de

 

20.05.2021  Demenz verstehen – was Sie schon immer wissen wollten und sich nicht zu fragen trauten

digital per Zoom

Referentin ist Ingrid Schmidt-Schwabe, Leiterin des Freiwilligenzentrums

Die Online Schulung führt in die Welt von an Demenz erkrankten Menschen ein. Deren Verhaltensweisen sind oft schwer zu verstehen. Der Vortrag informiert über Krankheitsbild, Verlauf und Behandlung. Weiter werden Problemlösungsansätze angezeigt, die beim Umgang mit demenziell Erkrankten wegweisend sind und es wird auf Entlastungsmöglichkeiten für die pflegenden Angehörigen hingewiesen.

Ingrid Schmidt-Schwabe hat den Lehrplan für die Ausbildung zu Senioren- und Demenzbegleitern des Freiwilligenzentrums entwickelt, der von der hessischen Pflegekassen anerkannt wurde.

 

10.06.2021  Innere Stärke entwickeln „Achtsamkeit und Resilienz“

digital per Zoom

Referentin ist Adela Yamini, Erziehungs- und Bildungswissenschaftlerin, examinierte Krankenschwester und staatlich anerkannte Erzieherin

Wann haben Sie zuletzt ganz bewusst geatmet, ohne dabei irgendwas anderes zu tun oder an etwas anderes zu denken?

Die globalisierte, pluralistische Welt bietet Menschen eine Vielzahl von Möglichkeiten, aber auch ein optimales Gefühl von Gewissheiten und Sicherheit. Der Möglichkeit von Freiheit und Selbstverwirklichung stehen die Kehrseiten – nämlich soziale Ausgrenzung, unmenschlicher Konsumrausch und damit verbunden auch steigender Druck gegenüber, der schnell in Überforderung münden kann. Widerstandskraft, Belastungsfähigkeit und Flexibilität – all dies sind Eigenschaften, die heutzutage im Alltag dringend gebraucht werden.

Resiliente Menschen können auf die Anforderungen wechselnder anspruchsvoller Situationen flexibel reagieren und schaffen es immer wieder aufzustehen. Wie kommt es, dass manche Menschen besser mit schwierigen Anforderungen umgehen können als andere? Wie schaffen sie es, auch unter Druck stabil und flexibel zu bleiben?

In diesem Vortrag erfahren Teilnehmende mehr über ihre eigene Resilienz und erleben, wie sie ihre seelische Widerstandskraft durch Achtsamkeit stärken können, die Kraft von Selbstmitgefühl und Empathie zu entdecken und sich selbst zu regulieren.

 

20.07.2021  Es ist nicht immer leicht, sich gut um sich selbst zu kümmern!

Präsenz-Seminar

Referentin ist Katja Bohn-Schulz, zertifizierte psychologische Beraterin (VFP)“. Sie arbeitet besonders im Bereich „Klientenzentrierte Gesprächsführung nach Carl Rogers“ !

Haben Sie auch häufig das Gefühl, keine Kraft und keine Energie mehr zu haben?

Es gibt Risikofaktoren, die eine Anfälligkeit für einen Burn-Out begünstigen. Diese werden aufgedeckt und gemeinsam erarbeitet.

Nicht jeder Stress ist gleichbedeutend mit negativem Stress, es gibt positiven „Eustress“ und negativen „Disstress“, in kleinen gangbaren Schritten erarbeiten wir Strategien. Was tut Ihnen gut, was brauchen Sie, welche Bedürfnisse haben Sie und was möchten Sie für sich selbst erreichen?

Lernen Sie, sich wieder mehr abzugrenzen, Ihre eigenen Bedürfnisse achtsam wahrzunehmen und wieder gut für sich selbst zu sorgen.

Der Weg dorthin führt über einen ganzheitlichen Ansatz und umschließt auch Bewegung, Ernährung, Entspannung und Persönlichkeitsentwicklung.

Sie unterliegen vielfachen Erwartungen, haben häufig viel zu wenig Zeit für sich selbst, vernachlässigen eigene Interessen und stellen eigene Bedürfnisse hinten an.

Es gilt, die eigenen Bedürfnisse wieder klar und deutlich zu artikulieren, Unterstützung und Mithilfe aus dem persönlichen Umfeld einzufordern und respektvoll und liebevoll sich selbst gegenüber zu agieren.

Lernen Sie, sich auch um sich selbst respektvoll und liebevoll zu kümmern und auch wieder gut für sich selbst zu sorgen!

 

16.09.2021 Keine Angst vor einem Pflegeheim  Präsenz-Seminar

Präsenz-Seminar

Referent: Marco Winkel, Pflegedienstleiter Elisabethhaus

Heute sind viele Senioren weit über das 70. Und 80. Lebensjahr hinaus fit und aktiv. Was aber passiert, wenn Körper oder Geist nicht mehr mitspielen und die Fähigkeiten, sich selbst zu versorgen, nachlassen? Wie stellt man fest, dass man selbst besser in einer Senioreneinrichtung aufgehoben wäre? Woran erkennt man, dass Vater oder Mutter in einem Pflegeheim besser versorgt wäre?

Dabei spielen auch Gewissenskonflikte eine große Rolle. Wenn die Kriterien nicht klar sind, entsteht häufig das Gefühl, Großeltern oder Eltern würden einfach abgeschoben. Dabei gibt es tatsächlich Anhaltspunkte, die für einen Umzug in eine Senioreneinrichtung sprechen.

Wann ist die beste Zeit um in ein Altenheim zu gehen? usw. Wie bereite ich meinen Umzug in ein Altenheim vor (Auswahl, Besichtigung, Anmelden, Wohnungsauflösung usw. Was ist zu beachten?

Darüber spricht Marco Winkel. Er ist erfahrener Pflegedienstleiter im Seniorenwohnheim Elisabethhaus in Bad Nauheim. Bei Interesse kann im Anschluss an den Vortrag einen Besichtigungstermin in der Diakonie vereinbart werden.

 

21.10.2021  Plötzlich Pflegefall

Präsenz-Seminar

Referentin ist Ellen Benölken vom VdK-Kreisverband Friedberg

Plötzlich Pflegefall- was ist zu tun – Wer zahlt für wen die Pflegekosten?

Schwerbehindert – Welche Hilfsmittel gibt es für Barrierefreiheit im häuslichen

Umfeld? Wer übernimmt die Kosten?

Pflegefall

Manchmal geht es schneller als man denkt, ein Unfall, ein Schlaganfall oder schlicht das vorangeschrittene Alter lassen Angehörige oder einen selbst zum Pflegefall werden. Im Seminar erhalten Sie einen Überblick darüber was Sie bei einem plötzlichen Pflegefall tun sollten und wer gesetzlich für wessen Kosten aufkommen muss. Werden ältere Menschen zum Pflegefall, kann es nämlich teuer werden. Die wenigsten Pflegebedürftigen bekommen so viel Rente und haben so viele Rücklagen, dass sie die Pflegekosten selbst tragen können. Auch die Leistungen der Pflegeversicherung reichen in der Regel nicht aus.

Schwerbehindert

Menschen mit Behinderung brauchen ein spezielles Umfeld, das auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist. Ein Um- oder Neubau zur Herstellung von Barrierefreiheit kann ein komfortables Wohnen mit Behinderung für sie ermöglichen.

Mit der Schaffung des § 554a BGB Barrierefreiheit wurde der Tatsache Rechnung getragen, dass viele Menschen nur durch einen behindertengerechten Umbau ihrer Wohnung oder des Treppenhauses in ihrem gewohnten Umfeld weiterleben können.