Seminar 2016 „Hilfe für Helfer“

Flyer für alle Veranstaltungen  Flyer Hilfe für Helfer 2016

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Achtung Änderung!!!! Letzter Vortrag findet  nicht am 17.11. sondern am Dienstag, dem 15. 11.statt

Demenzvideos für pflegende Angehörige

Im Rahmen des Projektes „Hilfe für Helfer“ startet das Freiwilligenzentrum – aktiv für Bad Nauheim am 16. Juni 2016 die sechsteilige Vortragsreihe zum Thema Leben im Alter

Dass die Zahl der alten Menschen stetig zunimmt ist schon lange kein Geheimnis mehr. Auch die Zahl der demenziell erkrankten Menschen wird weiter steigen und die „Herausforderung Demenz“, ein Thema für unsere Gesellschaft, für uns alle sein.

Derzeit werden 71 % der Pflegebedürftigen von ihren Familien betreut und versorgt, was meist eine große Belastung für die Angehörigen ist. Auch in Zukunft wird sich diese Situation weiter verschärfen, da sich nach Schätzungen die Zahl der Pflegebedürftigen in Deutschland bis im Jahr 2030 auf 3,4 Millionen erhöht.

Die Seminarreihe sensibilisiert für das Krankheitsbild „Demenz“ und informiert beispielsweise über Hilfestellungen für pflegende Angehörige. Darüber hinaus werden praktische Hilfen sowie Tipps zum Umgang mit Demenzkranken vorgestellt. Gruppenerfahrung sowie Erweiterung der Verhaltensspielräume werden erklärt und es wird hinreichend Raum geboten für Fragen und Diskussion – gerade auch in Bezug auf persönliche Erwartungen und Befürchtungen – seien es das eigene Altern im Besonderen oder die Überalterung der Gesellschaft im Allgemeinen.

Mit dieser Vortragsreihe richtet sich das Freiwilligenzentrum an ehrenamtlich Tätige, als Fortbildung für Seniorenbegleiter und alle Interessierten, die sich der „Herausforderung „Demenz“ stellen wollen.

 

Die Veranstaltungen beginnen jeweils um 18.30 Uhr im Erika-Pitzer-Begegnungszentrum, Blücherstraße 23, 61231 Bad Nauheim.

Im Anschluss erhalten die Teilnehmer in einer Gesprächsrunde die Möglichkeit Fragen zum Thema zu stellen und sich auszutauschen.

Die Veranstaltungen können auch einzeln besucht werden und kosten jeweils 5€. Für Mitglieder des Freiwilligenzentrums sind sie kostenfrei.

Bitte melden Sie sich vorher an.

Margot Unbescheid Herausgeberin des Alzheimer Erste-Hilfe-Buches

Margot Unbescheid
Herausgeberin des Alzheimer Erste-Hilfe-Buches

16. Juni 2016

Vortrag „Was aber, wenn er mich nicht mehr erkennt….“

Referentin ist Margot Unbescheid

Sie ist selber Angehörige eines Betroffenen und arbeitet ehrenamtlich als  2. Vorsitzende der Alzheimer Gesellschaft in Frankfurt  und ist Herausgeberin des Alzheimer Erste-Hilfe-Buches.

Dieses Nicht-Mehr-Erkannt-Werden vom Demenzbetroffenen Ehemann oder Elternteil fürchten alle, denn es scheint das „Ende“ der Beziehung zu beschreiben. Aber das ist es nicht. Denn genau an diesem Punkt, kommt etwas Neues zu Hilfe. Der oder die Demenz Betroffene reagiert auf die jahrzehntelange Vertrautheit mit dem ihm seine Verwandten begegnen. Er findet eine solche Vertrautheit ja ebenfalls in sich vor – und so können ihm auch deren Namen wieder über die Lippen kommen. Das ist das „Schöne“ das es im Alltag mit Alzheimer eben auch zu entdecken gäbe, behauptet Margot Unbescheid: Dass die Gefühle helfen können eine warme Vertrautheit zu erhalten, selbst bis ganz zum Schluss. Darüber bietet sie an  diesem Abend zu sprechen.

Ingrid Schmidt-Schwabe 1. Vorsitzende Konzeptentwicklung, Projektorganisation, Referentin Senioren und Demenz

Ingrid Schmidt-Schwabe
1. Vorsitzende
Konzeptentwicklung, Projektorganisation,
Referentin Senioren und Demenz

Hier klicken und Unterlagen herunterladen

Unterlagen für Beratung und Information für pflegende Angehörige 

 

Vortrag „Jeder vergisst auf seine Weise – Demenz verstehen“

Referentin ist Ingrid Schmidt-Schwabe, 1. Vors. Freiwilligenzentrum – aktiv für Bad Nauheim

Ingrid Schmidt-Schwabe hat 2006 ein Curriculum für die Ausbildung zum Senioren- und Demenzbegleiter entwickelt. Das Curriculum wurde 2008 von der hessischen Pflegeversicherung anerkannt und seitdem führt das Freiwilligenzentrum diese Ausbildung durch.

Fit, Aktiv und Selbstbestimmt zu sein, ist der Wunsch beim Altwerden. Aber was passiert, wenn alles anders kommt. Wenn die Einschränkungen im Alter zur Last werden, wenn Demenz auf einmal in den Mittelpunkt des Lebens rückt. Die Welt von an Demenz erkrankten Menschen sowie deren Verhaltensweisen sind oft schwer zu verstehen. Der Vortrag informiert über Krankheitsbild, Verlauf und Behandlung. Des weiteren zeigt sie Problemlösungsansätze beim Umgang mit demenziell Erkrankten auf und weist auf Entlastungsmöglichkeiten für die pflegenden Angehörigen hin.

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Marco Winkel ist Pflegedienstleiter im Diakoniewerk Elisabethhaus

18. August.2016   

Vortrag: „ Keine Angst vor dem Altenheim“

Referent ist Marco Winkel

Er ist Pflegedienstleiter im Diakoniewerk Elisabethhaus, Zandersttr.19, 61231 Bad Nauheim und versucht in seinem Vortrag die Ängste vor dem Altenheim zu nehmen. Seine Themen sind: Wie bereite ich meinen Umzug in ein Altenheim vor (Auswahl, Besichtigung, Anmelden, Wohnungsauflösung usw.) Was ist zu beachten? Wann ist die beste Zeit um in ein Altenheim zu gehen usw?

Bei Interesse kann im Anschluss an den Vortrag einen Besichtigungstermin in der Diakonie angeboten werden.

Dr. Robert Samaan, Internist Referent "Hilfe für Helfer"

Dr. Robert Samaan, Internist
Referent „Hilfe für Helfer“

15. September 2016

Vortrag: „Einschränkungen im Alter – was bedeute das für die Betroffenen?“ Körperliche und kognitive Veränderungen verstehen und damit umgehen

Referent ist Dr. Samaan, Bahnhofsallee 5, 61231 Bad Nauheim

Man wird einfach nicht jünger. Diese Selbsterkenntnis wird umso deutlicher je mehr körperliche Beschwerden sich nach und nach bemerkbar machen. Das Alter an sich ist keine Krankheit, doch mit den Jahren lässt die Belastbarkeit des menschlichen Organismus mehr und mehr nach, der Mensch wird zunehmend anfälliger für Krankheiten, die auch chronischer Natur sein können. Senioren leiden häufig gleichzeitig an mehreren Erkrankungen, die sich teilweise gegenseitig bedingen.

Bluthochdruck, Diabetes. Schlaganfall, Arthrose, Herzerkrankungen, Chronische Bronchitis, Lungenerkrankungen, Demenz, Rheuma, Augenleiden und Krebserkrankungen gehören zu den 10 häufigsten Erkrankungen im Alter.

Christina Keller Pflegestützpunkt Wetterau

Christina Keller ist leider verhindert
Pflegestützpunkt Wetterau

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Ellen Benölken VdK Kreisverband  Friedberg

20. Oktober 2016   

Vortrag: „ Pflege (k)ein Thema“ (Pflegestärkungsgesetz) Referentin ist Ellen Benölken

Mit dem Zweiten Pflegestärkungsgesetz werden der neue Pflegebedürftigkeitsbegriff und ein neues Begutachtungsverfahren eingeführt.

Die bisherige Unterscheidung zwischen Pflegebedürftigen mit körperlichen Einschränkungen und Demenzkranken werden wegfallen. Im Zentrum steht der individuelle Unterstützungsbedarf jedes Einzelnen. Dadurch wird die Pflegeversicherung auf eine neue Grundlage gestellt

Ellen Benölken ist die Vorsitzende vom Sozialverband VdK Kreisverband Friedberg, Neutorgasse 1, 61169 Friedberg. In ihrem Vortrag geht es um das Pflegestärkungsgesetz II (PSG II) und deren Änderungen ab 2017. Die völlig neue Definition der Pflegebedürftigkeit und die Überleitung von bestehenden Pflegestufen in künftige Pflegegrade verständlich darzustellen. Stelle ich jetzt 2016 noch einen Antrag auf eine Pflegestufe oder warte ich bis 2017? Welche Entscheidung ist die richtige. Was ist zu beachten und wann ist der richtige Zeitpunkt für die Antragstellung. Abschließend noch ein kurzer Ausblick auf das PSG III zur Stärkung und zur Änderung weiterer Vorschriften.

 

Vortrag „Pflegestützpunkt Wetteraukreis“    wird 2017 wiederholt

Referentin ist Christina Keller, Ansprechpartnerin im Pflegestützpunkt des Wetteraukreises.

Im Pflegestützpunkt Wetteraukreis wird trägerneutral und kostenlos beraten. Der Pflegestützpunkt arbeitet mit allen Einrichtungen und Diensten im Wetteraukreis zusammen, die mit Fragen der Prävention, Rehabilitation, Pflege und Hilfen zur Lebensgestaltung befasst sind.

Zu den Leistungen des Pflegestützpunktes gehören:

Umfassende und unabhängige Auskunft und Beratung zur Auswahl und Inanspruchnahme von Sozialleistungen und Hilfsangeboten.

Koordinierung aller für die wohnortnahe Versorgung und Betreuung in Betracht kommenden Unterstützungsangebote.

Vernetzung aufeinander abgestimmter pflegerischer und sozialer Versorgungs- und Betreuungsangebote.

Margot Unbescheid Herausgeberin des Alzheimer Erste-Hilfe-Buches

Margot Unbescheid
Herausgeberin des Alzheimer Erste-Hilfe-Buches

Achtung Änderung!!!! Letzter Vortrag findet  nicht am 17.11. sondern am Dienstag, dem 15. 11.statt 

Vortrag: „Lügen oder nicht Lügen, wie halte ich es mit der Wahrheit“

Referentin ist Margot Unbescheid

Sie ist selber Angehörige eines Betroffenen und ehrenamtliches Mitglied in der Alzheimer Gesellschaft Frankfurt und Herausgeberin des Alzheimer Erste-Hilfe-Buches.

Einen Menschen mit Alzheimer, darf man nicht ständig mit der Nase auf seine Defizite stoßen, sonst regt man ihn zu sehr auf. Also versucht man ihn zu beruhigen und versichert, klar, wie die Kaffeemaschine funktioniere, vergesse man auch selbst auch ständig, das sei normal. Da kommt die nächste Arbeitsanweisung: Anschwindeln oder Lügen aber dürfe man auch nicht! Ach – ja was denn nun?

Wieso soll ich denn nicht ein bisschen an der „Wahrheit“ herum schieben dürfen, wenn es ihm und mir den Alltag leichter macht? Gilt so etwas denn überhaupt als „Lüge“? Darüber zu reden und ins Gespräch zu kommen, bietet Margot Unbescheid allen Interessierten an diesem Abend an.